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Bessere Bildqualität: FFDShow optimal konfigurieren |
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FFDShow ist ein Filter mit reichhaltigen Post-Processing-Optionen zum dekomprimieren von DivX und XVid Videos. Die kostenlose Software kann auch als separater Post-Processing-Filter für andere Decoder genutzt werden. Richtig konfiguriert kann der Filter sogar Progressive Scan DVD-Player alt aussehen lassen.
Post Processing ist ein mächtiges Werkzeug, um die Qualität der Videoausgabe nachträglich zu verbessern (oft bis nahe an HDTV-Qualität
heran). Es wird dadurch möglich, mehr Details herauszuarbeiten und DVDs zu höheren Auflösungen zu skalieren. Mit gewöhnlichem
Equipment ohne PC ist dies oft nur mit sehr teuren Geräten zu erreichen. Im Folgenden geben wir einen kurzen Überblick, wie man dies
mit FFDSHOW erreichen kann.
Zuerst braucht man hierzu eine DVD-Software, bei der sich FFDSHOW als Post-Processing-Filter für die Video-Wiedergabe einrichten
lässt. Die meisten Standard-Anwendung wie WinDVD, PowerDVD und NVDVD unterstützen diese Option momentan leider noch nicht. Wir
benutzen an dieser Stelle den Zoom Player Pro, einen sehr umfangreichen Media-Play mit DVD-Frontend.
Der Player selbst enthält zwar keine Codecs, kann diese aber von installierten Anwendungen mitbenutzen. Der Zoomplayer kann auf
diese Weise folgende Formate wiedergeben: AVI, Matroska (MKV), QuickTime, 3GPP, Flash, RealMedia, Windows Media Format (ASF/WMV/WMA),
OGG Movie (OGM), MPEG1 (MPG/VCD), MPEG2 (MPG/SVCD/VOB), MPEG4 (DIVX/XVID/ISO), VP3-VP6, MPEG Layer 3 (MP3), Vorbis (OGG),
Dolby Digital (AC3), Advanced Audio Coding (AAC), FLAC Audio, Monkey Audio (APE), MusePack Audio (MPC), Wave Audio (WAV), CDAudio.
Die Registrierung des Zoomplayer Pro kostet $19.95 (die kostenlose Version kann keine DVDs wiedergeben).
Nach der Installation des Zoomplayer Pro muss im Wesentlichen unter "Erweiterte Einstellungen" und dort unter "DVD" nur FFDSHOW
als "Zusätzlicher Filter" hinzugefügt werden. Den Rest der Einstellungen erledigt man direkt in FFDSHOW.
Nach der Installation von FFDSHOW startet man zunächst "Configuration" im Startmenü. Im Menüpunkt "Codecs" ändert man nun den
Parameter "Raw Video" von "disabled" auf "All supported":
Als nächstes wird die Option "Blur & NR" angepasst. Dazu wird diese Option zuerst durch setzen eines Häkchens aktiviert. Jetzt
aktiviert man "Gradual Denoise" und setzt den Wert auf 30. Denoise3D und das zugehörige Feld "HQ" sollten ebenfalls aktiviert werden;
als Werte haben sich Luma=0.49, Chroma=0.49 und Time=4.95 bewährt, wobei man diese Einstellungen nach eigenem Geschmack anpassen
kann. Jetzt sollte noch die Priorität von "Blur & NR" erhöht werden. Dazu klickt man so oft auf den nach oben zeigenden kleinen
Pfeil neben "Blur & NR" im Menü, bis sich die Option nicht weiter nach oben verschieben lässt. Es sollte dann in etwa so
aussehen:
Als nächstes nehmen wir uns "Resize & aspect" vor. Diese Option sollte wiederum in der Liste nach oben verschoben werden, bis
sie direkt unter "Blur & NR" liegt. NAch Aktivieren der Option muss eine Auflösung gewählt werden. Deren sinnvoller Wert ist vor allem vom
verwendeten Display (höher) bzw. Fernseher (niedriger) und vom verwendeten Rechner abhängig. Ein gerne verwendeter Wert ist
z.B. die doppelte DVD-Auflösung (1440 x 960).
Nun müssen noch die "Settings" angepasst werden. Hier wählen wir als Methode zum Schärfen des Bildes "Lanczos" aus. Für "Luma
Sharpen" und "Chroma Sharpen" kommt z.B. der Wert 1.40 in Frage. Auch hier sind die Werte wiederum Geschmackssache und müssen
möglicherweise in eigenen Versuchen noch angepasst werden.
Nun sind die Grundeinstellungen abgeschlossen und man kann erste Tests starten. Die Parameter kann man noch auf die eigene
Konfiguration hintrimmen und nach eigenem Empfinden anpassen.
Noch ein Tipp: Zur Kontrolle, ob FFDShow wirklich läuft, kann man noch das OSD (On Screen Display) aktivieren, das im Wiedergabemodus
Text auf dem Bildschirm ausgibt.
Links:
Zoom Player Pro
FFDShow |